Schützenfest - Countdown

24. August 2012

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Hallo liebe Schützen aus dem 3. Zug! Dank des hingebungsvollen Einsatzes beim Schützenfest ist das Schützenfest im Stadtpark ein voller Erfolg geworden! Dafür einen großen Dank an den 3. Zug!!! Auch für die tollen Stunden die wir mit dem 3. Zug verb...
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Die Schützenvereine entstanden im frühen 19. Jahrhundert. Den Ursprung haben sie in mittelalterlichen Städten. Die Mitglieder bestanden zunächst vielfach aus Kriegsveteranen, wie der freiwilligen Heeresverbände. Neben gesellschaftlichen und sozialen Aspekten kamen den Schützenvereinen lange Zeit auch politische Funktionen zu.

Mit der Konzeption einer auf die deutsche Nation verpflichteten, intern nach demokratischen Prinzipien organisierten Buergermiliz scheiterten die Vereine jedoch spaeter am Erfolg der Bismarkschen Revolution von oben. Zugleich bekamen sie Konkurrenz durch Kriegervereine, die für lange Zeit wesentlich erfolgreicher den „Militarismus der kleinen Leute“ zu organisieren verstanden. Die Schuetzenvereine vermochten zwar zu überleben, wenngleich ihre naturgemäße politische Funktion immer mehr in den Hintergrund trat.

Nach der Kapitulation der Wehrmacht verboten die Allierten die Schützenvereine als uniformierte Waffenträger zunächst ganz. Erst Anfang der 1950er-Jahre wurden sie in der alten Bundesrepublik wieder zugelassen.

Mit erfolgreicher Neugruendung des Buergerschuetzenvereins wurden seine Mitglieder in Zuege eingeteilt und die Mitglieder entsprechend ihres Wohngebietes in diesen Zuegen organisiert. Wenn gleich diese statische Aufteilung formal weiterhin Bestand hat, so ist dieses bereits seit Jahren nicht mehr absolut zu sehen. Vielmehr steht die Identitaet der Zuege im Vordergrund. Der dritte Zug versteht sich als kleiner, aber feiner Zug, welcher Wert auf Individalitaet, Gestaltungswillen, Kameradschaft und Tradition legt. Der dritte Zug hat seine geografische Heimat in der Stadtmitte, der Langenstrasse und ist zugleich auch Heimat der Fahne der Buergerschuetzen.

Als Stammes- oder Feldzeichen sind Fahnen im Morgenland bereits seit dem frühen Altertum bekannt. Ursprünglich dienten Fahnen im Kampf als Orientierungspunkt für die Soldaten und Truppenteile. Aus dieser Bindung der Einheiten an ihre Fahne keimte auch deren Bedeutung als Symbol für militärische Ehre und Treue. Dadurch wurde die Fahne zum Heiligtum, das sowohl kirchlich geweiht wie auch an besonderer Stelle aufbewahrt wurde. Nicht nur den Militärangehörigen, auch der Fahne an sich wurden die militärischen Ehrbezeugungen dargebracht.

Es versteht sich, dass sich der dritte Zug dieser Ehre bewusst ist, welches sich auch in der Darstellung in der zugeigenen Standarte wie auch des Zugliedes widerspiegelt.

 

 

Quellenangaben: Wikipedia und Aufzeichnungen des Buergerschuetzenverein Cloppenburg e.V.

 
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